Die Krönung einer genialen Hallensaison

Mit den deutschen Meisterschaften in Leipzig stand der Höhepunkt der Hallensaison Ende Februar auf dem Plan. Im Vorfeld verlief die Saison schon sehr ordentlich. Ich konnte bereits zweimal den deutschen Hallenrekord aus dem Jahr 1988 mit 6,53s einstellen und habe konstant gute Rennen auf einem hohen Niveau abgeliefert. Genau das war das Ziel für die Hallenwettkämpfe. Stabile Zeiten und stabile Läufe auf einem hohen Niveau, das ist gelungen.

Die 60m und der alleinige Rekord

Zuerst standen die 60m auf dem Programm. Mein Vorlauf mit 6,62s und auch der Zwischenlauf (6,56s) stimmten mich positiv, dass es im Finale wieder in Richtung Deutscher Rekord gehen kann. Im Finale ist es mir dann auch endlich gelungen mit 6,52s einen neuen Deutschen Rekord aufzustellen und meinen zweiten Titel über die 60m zu gewinnen. Es waren drei sehr gute Rennen von mir und mit einem guten Gefühl kann ich in Richtung Sommer blicken

200m und meiner erster Titel in der Halle

Nach den 60m ging es am Sonntag mit den 200m weiter. Ich bin vor allem die 200m nochmal angegangen, um mir für den Sommer Wettkampfhärte zu holen. Vor allem für die Europameisterschaften und die Olympischen Spiele ist es wichtig zu wissen, dass der Körper in der Lage ist auch am nächsten Tag wieder bereit zu sein. Das dann dabei eine neue Bestzeit mit 20,55s raus gekommen ist, hat sogar mich ein wenig überrascht.

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Julian Reus 20.55 PB 2016 german championships

Der Sommer kann kommen

Die Wettkämpfe die ich in der Hallensaison absolviert habe stimmen mich sehr positiv auf den Sommer. Die vorgenommenen kleinen Umstellungen haben genau das bewirkt was wir wollten und in der Vorbereitung auf den Sommer wird dort weiter gearbeitet. Anfang April geht es wieder mit den Staffeljungs nach Florida ins Trainingslager wo der Grundstein für den Sommer gelegt wird. Mit den Europameisterschaften in Amsterdam und Olympia in Rio de Janeiro stehen zwei absolute Highlights an bei denen ich mich in guter Form präsentieren möchte.